Marie Antoinette (2006)

31. August 2011 § Keine Kommentare § permalink

Marie AntoinetteSofia Coppola ist das Paradebeispiel für eine Hollywood-Aristokratin. Ihre Großmutter war die Filmmusik-Komponistin Carmine Coppola, ihr Vater ist der große Regisseur Francis Ford, ihre Mutter Eleanor war eben­falls im Filmgeschäft, und in ihrer nähe­ren Verwandtschaft fin­den sich noch Namen wie Nicolas Cage und Jason Schwartzman. Sowas würde in Deutschland gran­dios schief­ge­hen, aber die Luft in Los Angeles scheint selbst ver­wöhnte Töchterchen noch zu Höchstleistungen anzu­spor­nen. Coppola war 2003 die dritte Frau, die jemals für den Regieoscar nomi­niert wor­den ist, und auch wenn mit Bill Murray in der Hauptrolle wahr­schein­lich jeder Orang-Utan einen anstän­di­gen Film machen könnte, hat sie diese Auszeichnung für die fein­sin­nige Beinahe-Romanze Lost in Translation zwei­fel­los red­lich verdient. Ihr nächs­tes Projekt war dann die Verfilmung des Lebens einer Frau, die auch nur durch ihre edle Abstammung in ihre expo­nierte Stellung gekom­men ist.  » Weiterlesen… «

Sommer in Orange (2011)

24. August 2011 § Keine Kommentare § permalink

Jetzt wird Marcus H. Rosenmüller also, zum Beispiel vom Bayerischen Rundfunk, schon ganz scham­los als „Kultregisseur“ titu­liert. Ob das auf die Dauer gut für seine Karriere ist, steht zu bezwei­feln, denn so eine Bezeichnung bekommt man vor allem dann leicht ver­passt, wenn man sich auf ein recht enges künst­le­ri­sches Spektrum beschränkt und dadurch regel­mä­ßig die Erwartungen sei­nes Publikums erfüllt. Es ist aber doch zu befürch­ten, dass die Leute irgend­wann viel­leicht keine leich­ten baye­ri­schen Heimatkomödien mehr sehen wol­len… » Weiterlesen… «