31. August 2011 § § permalink
Sofia Coppola ist das Paradebeispiel für eine Hollywood-Aristokratin. Ihre Großmutter war die Filmmusik-Komponistin Carmine Coppola, ihr Vater ist der große Regisseur Francis Ford, ihre Mutter Eleanor war ebenfalls im Filmgeschäft, und in ihrer näheren Verwandtschaft finden sich noch Namen wie Nicolas Cage und Jason Schwartzman. Sowas würde in Deutschland grandios schiefgehen, aber die Luft in Los Angeles scheint selbst verwöhnte Töchterchen noch zu Höchstleistungen anzuspornen. Coppola war 2003 die dritte Frau, die jemals für den Regieoscar nominiert worden ist, und auch wenn mit Bill Murray in der Hauptrolle wahrscheinlich jeder Orang-Utan einen anständigen Film machen könnte, hat sie diese Auszeichnung für die feinsinnige Beinahe-Romanze Lost in Translation zweifellos redlich verdient. Ihr nächstes Projekt war dann die Verfilmung des Lebens einer Frau, die auch nur durch ihre edle Abstammung in ihre exponierte Stellung gekommen ist. » Weiterlesen… «
24. August 2011 § § permalink
Jetzt wird Marcus H. Rosenmüller also, zum Beispiel vom Bayerischen Rundfunk, schon ganz schamlos als „Kultregisseur“ tituliert. Ob das auf die Dauer gut für seine Karriere ist, steht zu bezweifeln, denn so eine Bezeichnung bekommt man vor allem dann leicht verpasst, wenn man sich auf ein recht enges künstlerisches Spektrum beschränkt und dadurch regelmäßig die Erwartungen seines Publikums erfüllt. Es ist aber doch zu befürchten, dass die Leute irgendwann vielleicht keine leichten bayerischen Heimatkomödien mehr sehen wollen… » Weiterlesen… «