Die American Film Company ist für geschichtsinteressierte Kinofans ein willkommener Neuling unter den amerikanischen Produktionsgesellschaften. Laut eigener Aussage will sie „unglaubliche, aber wahre Geschichten aus der Geschichte Amerikas“ ins Kino bringen und dazu mit namhaften Historikern zusammenarbeiten — true to history sollen ihre Filme vor allem sein.
Dass der Gründer dieser Firma nebenbei Gründer eines Online-Brokers und Besitzer eines Baseballteams ist, ist eine jener typisch amerikanischen Kleinigkeiten, die die europäische Bildungsaristokratie schon im Vorfeld die Stirn runzeln lässt, aber eben auch einer der Gründe, warum im amerikanischen Kino alles größer und teurer sein kann. So zeigt die American Film Company mit ihrem ersten Projekt zumindest schon mal deutlich, dass es ihr ernst ist: Die Verfilmung der Schicksals der Mary Surratt kommt mit einem respektablen Staraufgebot unter der Regie keines Geringeren als des Oscarpreisträgers Robert Redford daher. » Weiterlesen… «

