Wenn ein Film über Fußball in einem deutschen Multiplexkino nur einmal täglich am späten Nachmittag gezeigt wird, dann kann man sich schon vorstellen, was da ungefähr los ist. Das Marketing allein kann bei diesem Thema und in diesem Land kaum schuld sein, also muss es sich entweder um einen hoffnungslosen Langweiler handeln oder um ziemlich dümmlichen Quatsch, wenn sogar die Kinobetreiber so wenig Hoffnungen in so einen Streifen setzen.
Die Geschichte der Einführung unseres heutigen Nationalsports ins von paramilitärischen Turnübungen verseuchte Kaiserreich sollte doch normalerweise ein mittlerer Kassenmagnet sein, möchte man meinen. Aber Der ganz große Traum setzt dieses Potential derart schwach um, dass man keine zehn Minuten braucht, um zu sehen, dass das nichts werden kann. » Weiterlesen… «
